Trainer für Gewaltprävention & Deeskalation im Gesundheitswesen

 

 

Praxisorientiert | Interdisziplinär | DGUV-/BGW-konform | Förderfähig

 

 

 

Einleitung:

Gewalt und Aggression im Gesundheitswesen nehmen zu. Mitarbeitende in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und sozialen Diensten sind häufig verbalen, körperlichen oder strukturellen Übergriffen ausgesetzt. Ursachen sind z. B. Stress, Angst, Überforderung oder krankheitsbedingte Einschränkungen der Patientinnen.

 

Interne Multiplikatorinnen spielen eine Schlüsselrolle bei:

 

• nachhaltiger Verankerung von Präventionsmaßnahmen

• Schulung neuer Mitarbeitender

• Sicherstellung von Handlungssicherheit im Team

 

 

 

 

Zielsetzung:

Die Ausbildung qualifiziert Fachkräfte zu Trainerinnen für Gewaltprävention, die in der Lage sind:

 

• eigenständig Schulungen durchzuführen

• Deeskalationsstrategien praxisnah zu vermitteln

• Mitarbeitende sicher anzuleiten

• Gewaltprävention nachhaltig in Organisationen zu verankern

 

 

 

 

Zielgruppen:

 

• Pflegefachkräfte (klinisch, stationär & ambulant)

• Ärztinnen

• Therapeutische Fachkräfte

• Mitarbeitende im Sozialdienst und Betreuung

• Sicherheitsdienste

• Führungskräfte

 

 

 

 

Rolle der Trainerinnen:

 

Interdisziplinäres Trainerteam:

• Psychologische Fachkräfte: Analyse, Deeskalation, Umgang mit psychischen               

   Ausnahmesituationen

 

• Gesundheitspädagogininnen: Didaktische Aufbereitung, nachhaltiger

   Wissenstransfer

 

• Trainerinnen für Eigenschutz: Körpersprache, Selbstschutztechniken, praxisnahes

   Verhalten

 

 

 

 

Ausbildungsstruktur:

 

• 100 UE Theorie & Praxis

• 40 Stunden Praktikum/Hospitation

• 60 UE Selbststudium

• Theorie-Praxis-Didaktik kombiniert mit realen Übungen

 

 

 

 

Kompetenzziele:

 

• Fachkompetenz: Gewalt verstehen, rechtliche Sicherheit

• Methodenkompetenz: Trainings gestalten, Lehrmethoden einsetzen

• Sozialkompetenz: Kommunikation, Konfliktfähigkeit

• Handlungskompetenz: Sichere Reaktion in kritischen Situationen, Anleitung anderer

 

 

 

Methodik:

 

• Praxisorientiertes Lernen: Rollenspiele, Simulationen, Gruppenarbeit

• Direkte Übertragbarkeit in den Berufsalltag

 

 

 

Module im Überblick:

 

1. Gewalt verstehen: Ursachen, Formen, Eskalationsdynamiken

 

2. Kommunikation & Deeskalation: verbale Techniken, Körpersprache, Rollenspiele

 

3. Rechtliche Grundlagen & Handlungssicherheit: Notwehr, Dokumentation

 

4. Stress, Selbstkontrolle & Resilienz: Selbstregulation, Kurzinterventionen

 

5. Eigenschutz & Handlungssicherheit: Sicherheitszonen, Befreiungstechniken, Simulationen

 

6. Organisation & Prävention im System: Risikobeurteilung, Teamstrategien, QM-Integration

 

7. Didaktik & Methodik: Schulungsaufbau, Gruppenführung, Moderation

 

8. Trainingsplanung & Durchführung: Zielgruppenanalyse, eigene Konzepte

 

9. Praktikum & Selbststudium: Hospitation, Durchführung, Reflexion